10 doigts - 10 droits - enfancejeunesse

10 doigts – 10 droits

10 doigts – 10 droits ist ein pädagogisches Werkzeug, das Kindern im Alter von 0 bis 4 Jahren dabei hilft, ihre Rechte kennenzulernen. Durch dieses Fingerpuppenspiel rücken die Kinder in den Mittelpunkt ihres eigenen Lernprozesses: Es bietet ihnen einen spielerischen, leicht zugänglichen Einstieg, um ihre grundlegenden Rechte zu entdecken und zu verstehen. Denn es ist entscheidend, dass Kinder schon früh über ihre Rechte sprechen und diese begreifen können.

Jede Fingerpuppe stellt ein Tier dar und erzählt eine kurze, unterhaltsame Geschichte — begleitet von Geräuschen und einem wiedererkennbaren Jingle. Diese interaktiven Elemente ermöglichen es den Kindern, ihre Rechte auf eine lustige und aktive Weise zu erkunden und fördern gleichzeitig den Austausch untereinander.

Beteiligung von 10 SEAJ

Crèche am Bongert, Crèche Boumba 3, Crèche Dappeshaus, Crèche Kiddies Rosport, Crèche municipale rue d’Orval, Crèche Pomme d’Api, Crèche Sim Sala Bim, Kannervilla Gepëppelte Mëmmel, SEAI Kokopelli und SEAJ Fischbach Am Kuebenascht haben am Pilotprojekt teilgenommen. Dank ihrer Expertise, ihrer Beobachtungen und ihres wertvollen Feedbacks konnte die endgültige Version des Spiels entwickelt werden. Ihre Mitarbeit ermöglichte es insbesondere:

Crèche Pomme d’api

Kannervilla Gepëppelte Mëmmel

Crèche Boumba 3

Crèche am Bongert

SEAJ Kokopelli

Crèche Sim Sala Bim

Crèche kiddies Rosport

SEAJ Fischbach Am Kuebenascht

Crèche Dappeshaus

Crèche Municipale – rue d’Orval

Ein wissenschaftlich gestützter Ansatz

Jede Phase des Projekts erhielt eine strukturierte Begleitung. Dadurch konnte die Wirksamkeit des Spiels gemessen und überprüft werden, ob die pädagogischen Ziele erreicht wurden.

Ablauf des Pilotprojekts

Die folgenden Meilensteine prägten den Projektverlauf:

Informationsveranstaltung

Dieses Treffen für Projektverantwortliche bot eine ausführliche Einführung in das Projekt, die Analyseinstrumente sowie die erste Präsentation des Fingerpuppenspiels.

Fortbildung

Die Fortbildung fand am 18. Januar statt und umfasste zwei Module:

  1. Die Rechte der Kinder

Geleitet von Marguerite Krier, vermittelte dieses Modul einen vertieften Einblick in die Geschichte der Kinderrechte, ihre Entwicklung und die zentrale Rolle der UN-Kinderrechtskonvention, insbesondere im europäischen Kontext.

Dieses Modul ermöglichte, das Verständnis für die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz und der Förderung der Kinderrechte zu vertiefen und gleichzeitig konkrete Ansätze zu bieten, wie Kinderrechte in der non-formalen Bildung verankert werden können.

  1. Erzähltechniken

Unter der Leitung von Charlotte Reuter — auch bekannt als Potty Lotty — wurde in diesem Modul die Erzählkunst als pädagogisches Instrument vorgestellt.

Anhand verschiedener Materialien lernten die Teilnehmenden, wie Geschichten über Kinderrechte lebendig, verständlich und ansprechend für junge Kinder gestaltet werden können.

Erster Workshop

Mit der SWOT-Methode wurden Stärken, Herausforderungen, Chancen und Risiken der pädagogischen Arbeit analysiert.

Anschließend unterstützte die WANDA-Methode die gemeinsame Suche nach passenden Lösungen für konkrete Situationen im Alltag.

Dieser partizipative Ansatz förderte den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung.

Zweiter Workshop

Diese Sitzung begann mit einem Rückblick auf die Empfehlungen aus dem ersten Treffen, gefolgt von einem Austausch mit Charlotte Reuter über die Rolle der Narration im Spiel. Daraufhin folgten zwei Arbeitsgruppen, die nach dem Prinzip des World Cafés arbeiteten:

Alle Vorschläge und Verbesserungen flossen in die finale Version des Spiels ein.

Abschlussveranstaltung

Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in die Auswertung der gesammelten Projektdaten — darunter Beobachtungsbögen sowie Vor- und Nachtests.

Zudem wurden gute Praktiken vorgestellt, die während des Projekts in den beteiligten Einrichtungen entstanden sind.

Abschließend wurde das fertige Produkt — Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend — exklusiv vorab ausgehändigt.

Pädagogisches Material