En détail

Immer wieder wird in pädagogischen Diskussionen betont wie wichtig Grenzen und Strukturen für Kinder wären. Oftmals werden diese Begriffe unhinterfragt eingebracht, um z.B. auch klassische autoritäre Erziehung oder psychische Gewalt (z.B. Beschämung) an Kindern zu rechtfertigen. Geht man diesen beiden Begrifflichkeiten jedoch ein wenig tiefer auf die Spur, so ist zu erkennen, dass es hierbei um viel mehr geht als um Macht, Regeln und deren Überwachung und Einhaltung.

Einem Kind im Heranwachsen eine Struktur zu geben ist wesentlich für die Rhythmisierung des Alltags, beachtet die kindlichen Bedürfnisse und gibt somit Sicherheit. Diese Sicherheit, die sich auch im Bindungsverhalten ausdrückt, begünstigt wiederum den Erkundungsdrang und ermöglicht Lernprozesse.
Grenzen können auch viel mehr sein als das klassische Aufstellen von Regeln und basieren somit nicht unbedingt auf dem bekannten Machtgefälle pädagogischer Beziehungen. Ein achtsamer, respektvoller Umgang mit Kindern setzt vor allem auf persönliche Grenzen aller Beteiligten.

Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, wie sinnvolle Strukturen geschaffen werden können und wie die Einhaltung von Grenzen gewaltfrei (also auch ohne Beschämung des Kindes) erfolgen kann. Außerdem wird diskutiert, inwiefern sich Kinder selbst strukturieren und begrenzen können.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
··Ein erweitertes Verständnis von Grenzen und Strukturen erlangen
··Sich seinen eigenen Grenzen und Bedürfnissen bewusst werden und diese achten lernen
·und Bedürfnisse von Kindern erkennen können und ihnen achtsam begegnen
·einer gewaltfreien Pädagogik kennen lernen
·im pädagogischen Alltag etablieren können
·ärkung der eigenen pädagogischen Kompetenz und Vertrauen in die Kompetenzen der Kinder erlangen

Methoden
··theoretischer Input
··Diskussionen
·
·und Gruppenarbeit
·durch Literatur

Formation validée pour 6 heures par la commission formation continue (loi modifiée sur la jeunesse).