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Fortbildung zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen in der Kindertagesbetreuung

Jungen können aggressiv, laut und dominant, aber auch charmant, nett und hilfsbereit sein. 
Und es fällt auf: Jungen sind anders als Mädchen. Sie unterscheiden sich in ihren Interessen und Bedürfnissen. 
Eine geschlechtssensible Pädagogik hat zum Ziel, Mädchen und Jungen in der Entfaltung ihrer Fähigkeiten, Interessen und in ihrer gesamten Persönlichkeit unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenbildern zu unterstützen.
Dabei können folgende Fragen bedeutsam werden:

  • Wie erleben wir die Jungen und wie wünschen wir sie uns?
  • Wie können wir ihre Situation besser verstehen?
  • Wie können wir auf ihr Verhalten angemessen reagieren?
  • Welche Einstellungen und Bilder zu Männlichkeit und zur Männerrolle haben wir erworben und wie beeinflussen sie das Verhalten von Jungen?

 Inhalte:

  •  Reflexion der eigenen Sicht auf Jungen
  •  Sozialisationsphasen und Phänomene in der Entwicklung von Jungen
  •  Frauen in der Arbeit mit Jungen / Männer in der Arbeit mit Jungen
  •  Umsetzung der Erkenntnisse im pädagogischen Alltag
  •  Geschlechtsbewusste Handlungsmöglichkeiten, Projekte und Angebote 

Objectifs

Im Rahmen der Fortbildung soll versucht werden, Jungen und ihre Situation besser zu verstehen und Handlungsperspektiven im Umgang mit ihnen zu entwickeln.
 
Den Mitarbeiter/innen soll mehr Sicherheit, ein besseres Verstehen, mehr Wissen und eine klarere Position für die pädagogische Arbeit mit Jungen vermittelt werden.

Méthode

Erarbeitung des Themas durch Impulsvorträge, Diskussionen und Übungen in Groß- und Kleingruppe sowie Methoden lebendigen Lernens.

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