En détail

Was Kinder über ihre Herkunftsfamilie von ihren annehmenden Eltern erfahren, prägt ihr Denken und Fühlen darüber, wer sie sind. Wer bin ich? Wem sehe ich ähnlich? Was habe ich von meinen Eltern? War an mir etwas nicht richtig, dass sie mich nicht wollten? Wie wäre ich geworden, wenn ich das leibliche Kind meiner annehmenden Eltern wäre? Diese und ähnliche (manchmal unausgesprochene) Fragen tragen Pflegekinder in sich.
Das Interesse an der Herkunft kommt nicht erst mit der Pubertät auf. Die Identitätsfrage stellt sich lebenslang in verschiedener Intensität und immer wieder anderer Ausprägung, je nach Altersstufe. Wie entsteht Identität und wie entwickelt sich ein festes Konzept davon, wer man selbst eigentlich ist? Durch welche innere Haltung und durch welche Worte können annehmende Eltern ihr Kind unterstützen? Was sollten Kinder über ihre Herkunftsfamilie wissen? Wie kann man Kindern helfen, wenn man nur wenig weiß? Wann und unter welchen Bedingungen sind Begegnungen mit leiblichen Geschwistern oder leiblichen Elternteilen sinnvoll?

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
··Wissen über die Identitätsbidlung von Pflegekindern
·über den Einfluss der Herkunftsfamilie

Methoden
··Theoretischer Input, Reflexion, Diskussion.
·Einbringen eigener Fragestellungen der Teilnehmenden ist erwünscht.