En détail

Fortbildungsbeschreibung:

Vielfalt bestimmt unsere Gesellschaft und der vorurteilsfreie Umgang mit Diversität ist ein wesentliches Merkmal des Zusammenlebens in einer Demokratie. Sie schafft aber auch alltägliche Herausforderungen: Stereotypen und Vorurteile können unterschiedliche Ausprägungen im Alltag der Kinder und Jugendlichen annehmen und sogar in Diskriminierung münden. Geschehen im alltäglichen Miteinander grenzwertige oder sogar diskriminierende Äußerungen, ist man als Erzieher*in oft unsicher, ob und wie man auf diese Aussagen von Kindern und Jugendlichen adäquat reagieren soll. Jedoch ist es wichtig, solche Aussagen aufzugreifen und mit dem Gegenüber zu reflektieren, um gemeinsam zu verstehen, was dahintersteckt. Diese Weiterbildung soll Erzieher*innen dabei helfen, sich auf Situationen vorzubereiten, in denen Kinder diskriminierende Aussagen machen.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen:

Ziele:

  • Ursprung und Formen von Diskriminierung kennenlernen
  • Sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von Meinungsfreiheit auseinandersetzen
  • Gesetzeslage bezüglich der Meinungsfreiheit in Luxemburg kennenlernen
  • Wege entdecken, wie man auf diskriminierende Aussagen von Kindern reagieren kann
  • Sachkompetenz: Bewusstsein für den Ursprung von Diskriminierung entwickeln und unterschiedliche Formen von Diskriminierung kennenlernen
  • Methodenkompetenz: Methoden der politischen Bildung in der außerschulischen Bildungsarbeit kennenlernen, die der Förderung von Inklusion dienen Handlungskompetenz durch eingesetzte Methoden erweitern
  • Selbstreflexion und kritisches Denken fördern und weiterentwickeln.

 

Vanessa Reinsch, Tom Ketter

Mitarbeiter*in am Zentrum für politische Bildung, Walferdange

 

Inscription