En détail

Die nationalen Leitlinien zur non-formalen Bildung im Kinder- und Jugendbereich (www.enfancejeunesse.lu/leitlinien) legen eine Vielzahl von Zielsetzungen für die pädagogische Arbeit in den Jugendhäusern und in der Kindertagesbetreuung fest. Seit der Abstimmung des neuen Jugendgesetzes am 23. Februar 2016 wurde dieser Rahmenplan im September 2017 verbindlich eingeführt. Sowohl die Konzepte (concept d’action général), als auch die konkreten Umsetzungen (z.B. Projekte ; Unterstützungsarrangements, pädagogische Ansätze) müssen sich jetzt am nationalen Rahmenplan orientieren.

Während der Fortbildung diskutieren und reflektieren wir die spezifischen Bedingungen und Merkmale der Arbeit in den Jugendhäusern als Ort non-formaler Bildung und erarbeiten zusammen was es unter den neuen gesetzlichen Anforderungen bedeutet, eine qualitativ hochwertige Jugendarbeit anzubieten.

Während der Fortbildung werden das Bildungsverständnis, die methodischen Charakteristiken der non-formalen Bildung und die sieben Handlungsfelder für den Bereich der Jugendarbeit diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Evaluierungsprozess gerichtet.

Dabei wird es auch um die Frage der neuen konzeptionellen Ausrichtung der Jugendhäuser nach dem Bildungsrahmenplan gehen und es wird gemeinsam reflektiert, welche Veränderungen sich darauf für den Praxisalltag ergeben. Eine Kernfrage vor dem Hintergrund der neuen Bestimmungen ist welche Auswirkungen dies auf die Rolle des Pädagogen/ der Pädagogin bei der konkreten Umsetzung non-formaler Bildungsarbeit im Jugendhaus hat.

 

Methodik : Einführung in den Rahmenplan, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele

 

 

Validation no.2017_04_ANB_24/7