En détail

Die Weltgesundheitsorganisation weist für Luxemburg 2015 eine Rate von 11,6 vollendeten Suiziden auf 100.000 Personen aus. Suizidalität und wiederkehrende Selbstverletzungen treten in der Regel in Zusammenhang mit psychischen Belastungen bis hin zu manifesten psychischen Störungen auf.
Schwankende Suizidalität, die bei Jugendlichen besonders häufig im Vergleich zu Erwachsenen vorkommt, und suizidales Verhalten stellen psychosoziale Helfernetze vor besondere Herausforderungen. Häufig entstehen Gefühle von Hilflosigkeit oder auch Wut sowie Unklarheit im Umgang mit Betroffenen. Personen der Helfernetze fragen sich, vor welchen Hintergründen diese Phänomene auftreten und wie Gespräche wirkungsvoll geführt werden können. Wie können Betroffene für Veränderungen motiviert und welche Strategien können vermittelt werden um sich wirkungsvoll von Suizidalität abzugrenzen?
Im Workshop werden Hintergrundinformationen und Kriterien zu Suizidalität, sowie deren Entstehungsbedingungen vermittelt um eine eigene Haltung zu entwickeln. Daneben werden Gesprächsführungstechniken und Strategien gegen Suizidalität fokussiert.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
Fachwissen zu Häufigkeit/Kriterien suizidaler Gedanken und Handlungen
Fachwissen zu Entstehungsbedingungen und Funktionalität
Auseinandersetzung/Entwicklung einer gefestigten Haltung zu Suizidalität
dialektische Gesprächsführungskompetenzen
Strategien gegen Suizidalität (« Skills »)

Inscription