En détail

Wir gehen der Frage nach, wie Kinder das Sprechen einer und auch mehrerer Sprachen lernen und welche Rolle dabei wir als pädagogische Fachkräfte in non-formalen Bildungseinrichtungen einnehmen. Im Mittelpunkt steht ein eigener Ansatz der alltags- und erfahrungsorientierten Sprachförderung in der non-formalen Bildung, der sich von herkömmlicher Sprachförderung und Spracherziehung abgrenzt. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Voraussetzungen des selbstgesteuerten Sprechenlernens von Kindern, auf die Lebendigkeit des Sprechens, auf die Beziehungen der Erwachsenen zu Kindern, auf die Beziehungen unter Kindern sowie auf die Bedeutung der Inhalte, die Kinder lernen. Aus thematischen Beiträgen und Diskussionen sowie aus eigenen Erfahrungen leiten wir Konsequenzen für das professionelle Selbstverständnis und für die alltägliche praktische Arbeit ab. Daraus entwickeln wir konkrete Möglichkeiten und Wege, Kinder beim Sprechenlernen zu begleiten und wo nötig zu unterstützen.

Ziele / zu erwerbende Kompetenzen
··Kenntnis des kindlichen Spracherwerbs;
·der eigenen pädagogischen Arbeit;
·Übernahme der Perspektive eines Kindes;
·Handlungsspielräume in der pädagogischen Praxis.

Methoden
Vermittlung von Fachwissen, Fallbeispiele aus der Praxis, Diskussion, Reflexion und gegenseitiger Erfahrungsaustausch, Kleingruppenarbeit.