En détail

Die Beschäftigung mit dem Thema Sexueller Missbrauch konfrontiert uns mit Gefühlen von Bedrohung, Abwehr und Hilflosigkeit.
Der Wunsch zu helfen ist meist groß, die Befürchtung falsch zu reagieren oft bedrückend.
In Institutionen reichen die Handlungsimpulse von „weg sehen » bis zu „so viel wie möglich kontrollieren » zu wollen. Um angemessen reagieren zu können, müssen Fachkräfte nicht nur sehr gut Bescheid wissen, sondern auch eigene Gefühle und Haltungen zu sexueller Gewalt reflektiert haben, um auf die Mischung von Emotionen, Fakten und Mythen rund um das Thema reagieren zu können.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
Das Seminar soll die Teilnehmenden auf den aktuellen Wissens- und Handlungsstand bringen.
Wir setzen uns mit verschiedenen Blickwinkeln auseinander mit:
··Opfer / Betroffene – was bedeutet Geschlecht, Alter, Beeinträchtigung, Vorerfahrungen, Missbrauchskonstellationen? Wie können wir Betroffene bei der Verarbeitung ihres individuell Erlebten unterstützen?
·äter / Übergriffige – Motivationen und typische Vorgehensweisen, Zusammenhänge von Geschlecht, Macht und Gewalt
·in familialen und institutionellen Strukturen
·und sexualpädagogische Begleitung
·Nähe / Distanz in pädagogischen Kontexten
·dabei vor allem die Frage, was Betroffenen hilft, wenn sie sich Fachkräften gegenüber öffnen
·ävention: Wie schaffen wir Sichere Orte und Transparenzkultur?

Methoden
Zur Klärung von Inhalten und Haltungen arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, z.B. Fachinputs, Filmtrailer, Fallgeschichten, Diskussion, Selbstreflexion und Mediensichtung.

Formation validée pour 14 heures par la commission formation continue (loi modifiée sur la jeunesse).