En détail

In den letzten Jahren sind Eltern und Fachpersonen sensibilisiert worden für das Problem sexueller Übergriffe unter Kindern (und Jugendlichen).
Welche sexualitätsbezogenen Aktivitäten als bedenklich einzuschätzen sind und ab wann man von einem sexuellen Übergriff sprechen sollte wird meist eher aus individuellem Gefühl heraus entschieden.

Aufgrund des oft hohen öffentlichen Drucks besteht die Gefahr, dass sich Interventionen mehr nach der erwarteten Reaktion von Eltern oder des Umfelds richten als nach pädagogischen Überlegungen.

Deshalb ist zu diesem Thema sehr viel Klärung nötig: Was gehört zu kindlichen sexuellen Spielen? Was genau sind Kriterien für sexuelle Übergriffe? Was sind wichtige Unterstützungsmomente für Kinder, die sexuelle Übergriffe erlebt haben? Wie können deutliche pädagogische Konsequenzen gegenüber übergriffigen Kindern getroffen werden, ohne diese als „Sex »-Täter_innen zu stigmatisieren? Was sind Ursachen für sexuelle Übergriffigkeit, was Folgen? Was ist präventiv zu tun?
Wie kann Elternarbeit in diesem sensiblen Bereich gelingen?

Methoden:
Vortrag, Gruppendiskussion, Fallbesprechungen

Die Teilnehmenden
> erwerben Kenntnisse über Facetten entwicklungsgemäßen sexuellen
Verhaltensäußerungen von Kindern
> lernen hilfreiche Vorgehensweisen für den Umgang mit betroffenen und
übergriffigen Kindern kennen
> reflektieren ihre eigene Haltung zu sexuellen Äußerungen von Kindern
> erarbeiten Hilfestellungen für Elterngespräche zum Thema