En détail

Partizipative Pädagogik – Einführung

„Eine demokratisch verfasste Gesellschaft ist die einzige Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss, alle anderen Gesellschaftsordnungen bekommt man so” Oskar Negt 2010

Zum Tagesablauf einer Einrichtung, die mit der Betreuung von Kindern beauftragt ist, gehören Rechte und Pflichten. Gleichzeitig gilt es Diversität – somit Unterschiedlichkeiten – in der kindlichen Entwicklung Raum zu geben. Das Konzept der Partizipation zielt darauf ab eine individuelle und persönliche Beteiligung der Kinder an der Gestaltung des Alltags zu ermöglichen. Durch Besprechen und Festlegen von möglichen Themenbereichen bei welchen die Kinder mitentscheiden oder sich engagieren können, gibt man Ihnen die Möglichkeit Demokratie zu lernen. Nur durch Zusammenarbeit der Erwachsenen kann dieses demokratisches Selbstverständnis in der Gruppe wachsen und das Engagement der Kinder sich steigern ohne den harmonischen Ablauf zu gefährden. Partizipation bestrebt generell also eine empathische Wahrnehmung der Kinder mit einer Haltung die den Dialog ermöglicht.

Ziele / zu erwerbende Kompetenzen

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmer folgende Kenntnisse erworben:

– Grundkenntnisse über das Konzept der Partizipation und seiner Wirkung
– Kenntnisse über praxistaugliche Themenbereiche für Partizipation und Engagement

– Reflexion zur Rolle und Haltung des Erziehers in Bezug auf Partizipation

Methoden:

– Theoretische Wissensvermittlung
– Foto- und Filmdokumentation
– Gruppenübung und Rollenspiel
– Diskussion und Erfahrungsaustausch
– Gemeinsame Reflexion