En détail

Schulungsbeschreibung :

„Das Kleinkind weiß, was das Beste für es ist. Lasst uns selbstverständlich darüber wachen, dass es keinen Schaden erleidet. Aber statt es unsere Wege zu lehren, lasst uns ihm Freiheit geben, sein eigenes kleines Leben nach seiner eigenen Weise zu leben…“ (Maria Montessori) 

Die aktuelle Kleinkindforschung gibt Maria Montessori Recht, wenn sie den Eigenanteil des Kleinkindes in den Mittelpunkt von Lernen und Entwicklung stellte. Haltung, Achtsamkeit und Partizipation in Schlüsselsituationen des Alltags sind Ansprüche der pädagogischen Qualität in der außerfamiliären Betreuung und Bildung von Kindern in der Krippe.

Wir erforschen gemeinsam Partizipationsmöglichkeiten bei Kleinstkindern, erlernen alltagsintegrierte Sprachbegleitung als Partizipationsform, Unterstützung von Selbstbildungsprozessen durch eine vorbereitete Umgebung, eine achtsame und responsive Haltung in Schlüsselsituationen des Alltags (Eingewöhnung, Essen, Schlafen, Pflege) sowie eine individuelle, beteiligende Entwicklungsbegleitung auf der Grundlage der Entwicklungspsychologie und Hirnforschung.

  • Können Kinder unter drei Jahren u¨berhaupt schon partizipieren?
  • Formen der Partizipation
  • Die Kinderrechte als Orientierung und rechtliche Grundlage fu¨r Partizipation von Geburt an
  • Wie gelingt Partizipation, wenn Kinder (noch) nicht sprechen?
  • Bei welchen Themen ko¨nnen kleine Kinder mitbestimmen?
  • Wo ko¨nnen Grenzen der Partizipation liegen?
  • Partizipation in den Schlüsselsituationen: Eingewöhnung – Ankommen – Spiel – Mahlzeiten – Ruhen – Pflegesituation praktisch entfalten

Fazit: Welche Konsequenzen hat das fu¨r die Rolle der pa¨dagogischen Fachkraft?

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen :

  • Beteiligungsformen kennenlernen,
  • die Sprachen der Kinder verstehen,
  • Bedeutung von Teilhabe für die Persönlichkeitsbildung, für Verantwortungslernen und Beziehungsgestaltung,
  • soziale Kompetenzen, Ich-Kompetenzen werden gestärkt

Judith Kost

Diplompsychologin

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