En détail

Objectifs

Ziel des Seminars ist es, Pädagoginnen für das Thema „Mobbing“ zu sensibilisieren, damit sie Ansätze und Kennzeichen von Mobbing frühzeitig erkennen („Mobbingbrille“) und mit adäquaten präventiven Strategien gegensteuern können. Falls ein Kind bereits gemobbt wird, kann die Interventionsstrategie „No Blame Approach“ angeleitet und mit Kindern durchgeführt werden.

Points forts

Mobbing ist eine besondere Form der Gewaltanwendung und hat offenbar in den letzten Jahren an Schärfe zugenommen. Auch in Betreuungseinrichtungen und der Primärschule werden Kinder bereits gemobbt.

In diesem Seminar werden wir uns mit dem Gesamtphänomen „Mobbing“ auseinandersetzen. Was ist überhaupt Mobbing im Unterschied zu anderen Gewaltformen? (Definition) Kann man bei Kindern bereits von Mobbing sprechen? Wie kann ich als Betreuerin feststellen, ob ein Kind gemobbt wird? Was erleben die betroffenen Kinder? Was motiviert die „Mobber“? Welchen Einfluss hat Mobbing auf die gesamte Gruppe?  Und vor allem: Was kann ich als Pädagogin tun, um Ansätzen von Mobbing entgegen zu wirken?

Zusätzlich zu präventiven Mobbingstrategien wird in einem  zweiten Teil die erfolgreiche Interventionsmethode gegen Mobbing „No Blame Approach“ präsentiert und trainiert. Diese Methode wird eingesetzt, wenn Mobbingprozesse bereits laufen. Sie verzichtet auf jegliche Schuldzuweisung und Strafen und bezieht die Kinder einer Gruppe als Mitgestalter und Helfer ein, um Mobbing zu stoppen. Der konsequent lösungsorientierte Ansatz dieser Methode sowie die erstaunliche Erfolgsquote  (in 80 – 90% der Fälle konnte Mobbing gestoppt werden) machen sie so attraktiv.

Matériel

incl. Pausenbewirtung und Mittagessen

Inscription