En détail

Es gibt Schicksalsschläge und Ereignisse, die Kinder und Jugendliche erschüttern und nachhaltig beeinträchtigen und uns in unserer Arbeit verunsichern oder hilflos machen. Ob Scheidung der Eltern, schwere Krankheiten, Tod und Trauer oder Flucht, Vertreibung und Kriegsereignisse, all diese Erlebnisse und Ereignisse beschäftigen uns im besonderen Maße. Häufig verschlägt es uns die Sprache und wir sind verunsichert, wie wir uns richtig verhalten sollen. Kinder und Jugendliche reagieren auf solche Ereignisse häufig wenig rational, ducken sich weg oder versuchen die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen zu verdrängen. In Gesprächen und spielerischen Zusammenhängen mit Kindern und Jugendlichen können wir als Fachkräfte die belastende Situation behutsam aufarbeiten, Begleitumstände bearbeiten und Perspektiven bilden.

Inhalt

– Problemaufriss zum Thema

– Herausarbeitung spezifischer Grundlagen und Formen

– Wahrnehmung der besonderen Erfordernisse im Umgang mit Kindern und

  Jugendlichen im Kontext von Krisensituationen  

– eigene Erfahrungen und Reaktionen zum Thema (Teilnehmer/-innen)

– Interventions- und Präventionsstrategien

Zielsetzung

– Grundlegende Information und Sensibilisierung zum Thema

– Klärung von aktuellen Anfragen der Pädagog/innen

– Erarbeitung/Entwicklung von konkreten Handlungsstrategien.

Methoden

Referat – moderierte Diskussion/Fachaustausch im Plenum – Kleingruppenarbeit – praktische Übungen – Fall-/Szenenarbeit – Blitzlicht/Feedbackkreis.

 

Validation no.2017_04_ANB_24/11

Inscription SNJ