En détail

Neue Ergebnisse der Hirnforschung beweisen: das Gehirn wird in der Phase der Adoleszenz völlig umgebaut. Sichtbar werden die Auswirkungen in der kognitiven, körperlichen und seelischen Entwicklung der 11 bis 20-jährigen. Die Jugendlichen werden in der Zeit der biologischen Veränderung sich selbst und ihren Bezugspersonen „fremd“, da die äußeren und inneren Veränderungen/Vorgänge nicht eindeutig zugeordnet werden können. Alle Symptome werden global betrachtet und unter der „schwierigen Zeit der Pubertät“ verbucht. Die wird deshalb als schwierig gesehen, weil wir zu wenig über die biologischen und chemischen Prozesse des Körpers wissen oder das Wissen in der Praxis nicht anwenden. Selbst Fachkräfte der Sozialpädagogik und Sozialarbeit tun sich zeitweise schwer die Jugendlichen innerlich zu erreichen, da ihnen die Kenntnisse dieser Vorgänge und ein adäquater Umgang damit in der Begleitung fehlen. Es gibt jedoch Verbindungen zwischen den neuen medizinisch/biologischen Erkenntnissen, den Erkenntnissen der Bindungstheorie und den pädagogisch ressourcen-orientierten Arbeitsansätzen, die es möglich machen, gezielteren und verständnisvolleren Kontakt herzustellen. Ziel der Fortbildung ist es, Jugendliche besser zu verstehen und gezielter zu begleiten.
• Hirnforschungsergebnisse Jugendlicher im Alter von 11 bis 20 Jahre
• Aspekte der Bindungsforschung bei Jugendlichen
• Biologische Entwicklungsschritte bei Jungen und Mädchen
• Unterstützende Aspekte der Identitätsbildung
• Ressourcenorientierte Methoden im Umgang mit Adoleszenten
• Pädagogische Grundhaltung in der Begleitung von Adoleszenten
• Elemente der Gesprächsführung mit Jugendlichen
• Theorie zur Kinesiologie und kinesiologische Übungen (Braingym) Formation agréée UFOCOR pour la carrière PE4-PE7 1d) sujet psychologique

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