En détail

Schulungsbeschreibung:

Eine inklusive Lernkultur ist alltägliche Praxis in der Reggio-Pädagogik. Einzigartigkeit, Pluralität und Diversität sind dabei wesentliche Werte. Kultursoziologie, Sozialpsychologie und Interaktionspädagogik liefern dafür interessante Hintergründe.

In Reggio Emilia ist es kulturelle Verantwortung, jedes Kind als autonomes Individuum ernstzunehmen sowie Raum für heterogene Begegnungen zu gestalten. Ästhetisch-künstlerische Bildung und der Raum als dritter Pädagoge spielen eine wesentliche Rolle für das Erleben einer komplexen Lebenswelt und demokratischen Lernkultur. Es gilt, Lernarrangements zu schaffen, die Einzigartigkeit und Pluralität von Wahrnehmungen und Weltbildern begrüßen. Diversität ist eine Chance, voneinander zu lernen und in der Vielfalt neue Möglichkeiten zu entdecken. Die Komplexität der umgebenden Kultur, die Flexibilität in Zeit- und Tagesplanung, die unterschiedlichen Interaktionen in einer Lerngemeinschaft sind positiver Entwicklungsrahmen.

Im Seminar befassen wir uns mit der inklusiven pädagogischen Praxis der Reggio-Pädagogik mit ihren Elementen Dialog und Partizipation, kreative Materialien und mediale Offenheit, Stärken- und Ressourcenorientierung. Wir reflektieren unsere „inklusive (pädagogische) Haltung“ und beleuchten Möglichkeiten der Weiterentwicklung zur inklusiven Bildungseinrichtung.

 

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen:

  • Bedeutung von Inklusion für die Bildung im 21. Jahrhundert
  • Kennenlernen der Prinzipien und inklusiven Werte der Reggio-Pädagogik
  • Verständnis für plurale Lebenskulturen durch Reflexion erweitern
  • Erarbeiten praktischer Umsetzungsmöglichkeiten inklusiver Bildung
  • Reflexion der inklusiven Lernkultur in der eigenen Einrichtung
  • Sensibilität für vielfältige Lernmöglichkeiten

 

 

Barbara Moser

Referentin für Reggio-Pädagogik und Bildung in früher Kindheit, Diplom Kindergartenpädagogin, Bildungsinstitut für Reggiopädagogik und kreative Methoden, Linz

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