En détail

In Reggio Emilia ist es kulturelle Verantwortung, jedes Kind als autonomes Individuum anzunehmen sowie Raum für Begegnungen zu gestalten. (Inter)kulturelle und künstlerische Bildung spielen eine wesentliche Rolle zur Erschließung von komplexen Lebenswelten und demokratischen Lernkulturen. Es gilt, Lernarrangements zu schaffen, die Einzigartigkeit und Pluralität begrüßen. Diversität wird in der Reggio-Pädagogik als Chance gesehen, Grenzen zu überwinden und voneinander zu lernen. Im Mittelpunkt steht die Komplexität der umgebenden Kultur, der Zeit, der Erfahrungen der gemeinsam lernenden Menschen (Kinder und Erwachsene) unter Beachtung ihrer Unterschiedlichkeit, welche im ständigen Dialog erarbeitet und weiterentwickelt wird.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
Eine inklusive Lernkultur braucht eine „inklusive (pädagogische) Haltung », Partizipation und Ressourcenorientierung. Die 100 Sprachen und kreativen Medien (inkl. Fotografie und digitale Technologien) sind interkulturelle und kulturübergreifende Möglichkeiten für inklusive Bildung. Im Sinne der Reggio-Pädagogik beschäftigen wir uns im Seminar mit unserer Vielfalt an Fähigkeiten und nähern uns verschiedenen Wahrnehmungen und Weltbildern an, verändern gemeinsam Perspektiven, um Ideen weiterzuentwickeln. Ein Exkurs in die Kultursoziologie, Sozialpsychologie, Transaktivität und Interaktionspädagogik liefert den theoretischen Background für die praxisbezogenen Inhalte.

Methoden
Theoretischer Input
Reflexion
Arbeit in Kleingruppen
Praxisbezug

Formation validée pour 7 heures par la commission formation continue (loi modifiée sur la jeunesse) et dans le cadre de l’inclusion.