En détail

Selbstvertrauen ist das Vertrauen in die eigenen Leistungsmöglichkeiten, das Zutrauen zu sich selbst, Anforderungen und dabei mögliche Schwierigkeiten zu bewältigen. Erzieher(innen) können in ihrem Erziehungsalltag vielfältige Gelegenheiten schaffen und nutzen, um (Klein)Kindern das Erleben von Selbstwirksamkeit, Einzigartigkeit, aber auch Zugehörigkeit zur Gruppe zu ermöglichen. Alle diese Aspekte sind wesentliche Voraussetzungen für die Herausbildung von Selbstvertrauen und gutem Selbstwertgefühl, das Kinder besonders stark im Laufe ihrer ersten Lebensjahre entwickeln. Weil Kinder dazu neigen, durch ihre Handlungen das Bild, das sie von sich selbst haben, zu bestätigen, wird auf die (langfristigen) Folgen hingewiesen, die eine selbstwertförderliche Erziehungspraxis haben kann.

Objectifs

Dieses Fortbildung hat zum Ziel :

  • Typische Verhaltensmuster von Kindern mit großem und von Kindern mit geringem/ mangelndem Selbstvertrauen zu erkennen,
  • Wesentliche Aspekte und Voraussetzungen für die Herausbildung von Selbstvertrauen zu erfassen und sie nutzbar zu machen,
  • Haltungs- und Handlungsalternativen der Erzieher(innen) herauszuarbeiten, die das Selbstvertrauen der Kinder fördern,  
  • Praxisvorschläge zu entwickeln, die Elemente des Kita-Alltags (wie Raumgestaltung, Materialien, kreative Aktivitäten, Bewegungserfahrungen, Spiele, Essenssituationen, …) nutzen, um eine selbstwertförderliche Erziehungspraxis umzusetzen.

Méthode

Informations-Input, Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung (angeleitete Kleingruppen) Praxisbeispiele analysieren, Erarbeitung von Empfehlungen (im Plenum), praktische Übungen.

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