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Zielgruppe: Pädagogisches Fachpersonal aus dem Bereich AEF

 

Fortbildungsbeschreibung :

Immer wieder werden in diesen Arbeitsfeldern tätige Pädagogen damit konfrontiert, dass Kinder und Jugendliche offenbar durch Unterstützungsangebote nicht erreichbar erscheinen und auf Grund ihrer schweren Verhaltensstörungen sowie massiv provozierender und grenzverletzender Handlungen durch die einzelnen Systeme „hindurchgereicht“ werden, bis sie letztlich in einer Pendelbewegung zwischen Jugendhilfe, Straßenszene, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugend-Justizvollzugsanstalt hängen bleiben und vor den Augen des Hilfesystems zu „hoffnungslosen Fällen“ werden.

Auf der Grundlage verstehender und systemischer Zugänge wird sowohl die Dynamik des Scheiterns der Jugendlichen am System als auch die Hilflosigkeit des Systems gegenüber eben diesen jungen Menschen erörtert und analysiert und grundlegende strategischen Überlegungen sowie Impulse für die Arbeit mit solchem Klientel vorgestellt, damit jenseits der Grenzen von Erziehung letztlich wieder Erziehung stehen kann.

 Ziele und zu erwerbende Kompetenzen :

  • die Systemlogik des Scheiterns
  • biographische Aspekte und verstehende Zugänge zu „systemsprengenden“ Karrieren
  • Beziehungsdynamiken in pädagogischen Grenzsituationen und institutionellen Eskalationsprozessen

 

Prof. Dr. phil. habil. BAUMANN Menno

Leinerstift Akademie

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