En détail

Fragt man dem Thema gegenüber aufgeschlossene Erzieher/innen, was sie an der Reggio-Pädagogik besonders fasziniert, hört man fast immer „die Projektarbeit“ und „die Dokumentationen“. Fragt man dieselben interessierten Erzieher/innen, was sie an der Reggio­‐Pädagogik als besonders herausfordernd einschätzen, bekommt man den Einstieg in die Projektarbeit und die konsequente und strukturierte Dokumentation genannt.

Beides ist wesentliches Merkmal Reggio­‐Pädagogik und vor allem wesentliches Merkmal des dort gelebten Bildes vom Kind. Denn beides steht für Dialog und Beziehung. Beides kann man lernen und der Einstieg ist gar nicht mal so schwer.

Inhalte:

  • Grundlagen und Grundhaltungen der Reggio-Pädagogik
  • Bild vom Kind
  • Wie versteht man in Reggio „Lernen“?
  • Projektanlässe finden und tatsächlich nutzen
  • Projekte strukturieren und laufen lassen
  • Dokumentation: wie und wozu?

Objectifs

  • Vermittlung Grundlagenwissen zur Reggio-Pädagogik mit Exkursen zu Lerntheorie, Selbstbildungskonzepten, Prozessorientierung und Partizipation
  • Differenzierung von Projektarbeit nach dem Situationsansatz und der Arbeit in Reggio Emilia
  • Sensibilisierung für das Auffinden von Projektanlässen im Alltag
  • Daraus abgeleitet Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Schaffung von Alltagsstrukturen, damit spontane Projekte entstehen und fortbestehen können
  • Wissen um Formen der Dokumentation in Reggio Emilia und daraus abgeleitet dem Anspruch an reggio-orientierte Dokumentationen als Prozessdokumentation, nicht als Ergebnisdokumentation

Méthode

  • PowerPoint-Präsentation mit Fotobeispielen
  • Arbeit mit Video- und Audiobeispielen
  • Gruppendiskussionen
  •  Kleingruppenarbeit an Texten und Videos
  • Selbst- und Fremdreflexion

 Validation no.2017_09_ANB_13/23

 

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