En détail

Gestörtes Essverhalten und Maßnahmen zur Gewichtskontrolle sind verbreitete Phänomene, die bereits bei Kindern häufig zu finden sind. Diese Verhaltensweisen können in psychischen Essstörungen wie der Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-/Brechsucht) und der Binge-Eating-Störung (Störung mit Essattacken) münden. Obwohl manifeste Essstörungen selten sind, gelten sie als sehr schwer zu behandeln und nehmen häufig chronische Verläufe bis hin zur Todesfolge. Häufig stehen Personen des psychosozialen Helfernetzes vor großen Schwierigkeiten, das Verhalten Betroffener nachvollziehen zu können, Einsicht zu vermitteln und Motivation zur Verhaltensveränderung zu erzeugen.
Im Rahmen des Workshops werden diagnostische Eckdaten/Kriterien und Häufigkeiten von Essstörungen sowie mögliche akute Gefahren vermittelt. Danach werden die Entstehungsbedingungen, Störungsmodelle und Funktionalität von Essstörungen fokussiert, sowie Wissen zu Früherkennung und praxisbezogene Gesprächsführung zum Aufbau von Veränderungsmotivation und konkrete Strategien gegen Essstörungen vermittelt.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
Fachwissen zu Störungsbildern/Kriterien und Häufigkeit bei Essstörungen
Entstehungsbedingungen und Funktionalität von Essstörungen
Gesprächsführungskompetenzen zum Aufbau einer Arbeitsbeziehung/Motivationsaufbau
Strategien gegen Essstörungen

Formation validée pour 13 heures par la commission formation continue (loi modifiée sur la jeunesse).

Inscription