En détail

Neben Schule/Arbeit, vielfältigen Freizeitangeboten und digitalen Medien bleibt Kindern und Jugendlichen (und Erwachsenen) oft wenig Raum für eigene Gestaltung. Entscheidungen und Miteinander werden bestimmt von kurzlebigen Trends und dem Verlangen nach Statussymbolen. Täglich strömt ein gewaltiger Fluss an Werbung und Nachrichten, an eigenen und gesellschaftlichen Ansprüchen auf uns ein und führt dazu, dass wir oft eher reagieren als agieren. Partizipation an gemeinschaftlichen Prozessen verlangt jedoch dass wir uns einbringen und aktiv am Geschehen teilnehmen. Wie also können wir Jugendliche darin unterstützen sich nicht mit passivem Konsum zufriedenzugeben und sie zu aktiver Partizipation anregen?

Widersprüchliche Informationen und Anforderungen erschweren es uns Ruhe zu bewahren und Prioritäten für unsere Entscheidungen zu setzen. Es ist außerdem wichtig anzuerkennen, dass Engagement und Partizipation sehr vielfältig sein können. Wir können und müssen in der Gesellschaft unterschiedliche Rollen einnehmen, je nach Charakter und Situation. Durch kritisches Denken können wir uns mit unserer jeweiligen Rolle auseinandersetzen und bewusst wählen wie wir uns verhalten möchten.

Die Herausforderung des Erziehers ist es die Rollenverteilung zu erkennen und den Jugendlichen bei der Entwicklung verschiedener Verhaltensweisen zu unterstützen und ihn darin zu bestärken auf seine Weise an den Prozessen und der Dynamik des Jugendhauses / der Gemeinde / usw teilzunehmen.

Was benötigen die Fachkräfte als Unterstützungen?

Welche Instrumente/Methodenkoffer wären hilfreich?

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