En détail

Begleitung von kindlichen Bildungsprozessen geschieht immer in konkreten Interaktionen. ErzieherInnen müssen vieles gleichzeitig tun: Die „Oberaufsicht » haben, sich um einzelne Kinder kümmern, sich im Team absprechen, alltägliche Abläufe organisieren. Vor allem müssen sie immer handeln: „Man kann nicht nichts tun. » (in Anlehnung an Watzlawicks „Man kann nicht nicht kommunizieren. »). Zwangsläufig stellen sich mehrere Fragen:

· Wie werden solche Interaktionen im Kindergartenalltag gestaltet? Was passiert dort konkret?
· Was ist der Bildungsgehalt von Interaktionen?
· Wie kann man allen Kindern gleichzeitig und doch auch Einzelnen gerecht werden (Positive Leitung)
· Wie können aus einzelnen Interaktionen Bildungsprojekte werden?

Anhand konkreter (videografierter) Beispiele (von Dozentin und TeilnehmerInnen) werden diese Fragestellungen erarbeitet. Geschichten, Situationen, Erinnerungen und Erfahrungen dienen als Ausgangspunkt der Reflexionen und werden in exemplarischen praktischen Erfahrungen vertieft und dadurch neu gedacht.