En détail

Inhalt:
Erziehung, Pflege und Betreuung von Kindern erfordert nicht nur Hingabe, Liebe, Wärme und ausreichend Energie sondern unter anderem auch eine Menge an Geduld, eine hohe Frustrationstoleranz und ein konsequentes Verhalten. Jede Entwicklungsphase des Kindes, bringt neue Herausforderungen für uns Erziehende mit sich. Erziehung bedeutet ebenso „Grenzen setzen » als auch sich unbeliebt zu machen und die Wut der Kinder zu ertragen. Grenzen setzen bedeutet jedoch nicht, dass man aufgrund seiner autoritären Position, Ausraster und Übergriffe rechtfertigen darf. Als Tagesmütter, Pflegeeltern, pädagogische Fachkräfte verfügen wir, bedingt durch unsere Tätigkeit, über eine Autoritätsmacht. Diese wird uns zugewiesen und sie ermöglicht es uns, u.a. pädagogische Konzepte in die Realität umzusetzen. Wo Machtverhältnisse bestehen, besteht stets eine indirekte Gefahr, die Macht zu Missbrauchen. Das Konzept der „bientraitance » fördert eine positive und respektvolle Haltung gegenüber unseren Schutzbefohlenen und soll zum Nachdenken anregen, wie schwierige pädagogische Situationen, durch eine eigene, positive Grundhaltung, gelöst werden können.

Ziele / zu erwerbende Kompetenzen:

– Begriffsbestimmung von „Bientraitance » und Missbrauch
– Fragwürdige Situationen erfassen und adäquat reagieren
– Bientraitance fördern
– Präventionskonzepte kennen lernen

Methoden:

– Rollenspiele
– Kleingruppenarbeit
– Theoretischer Input
– Fallbesprechung