En détail

Wo Menschen zusammen sind, entstehen Konflikte. Sie bergen Chancen und Gefahren. Chancen, weil man aus Konflikten etwas über sich und andere lernen kann. Etwas Neues kann entstehen. Konflikte bergen Gefahren, weil sie eskalieren und zu Überforderung oder Verletzungen führen können. Streit unter Kindern gehört zum Alltag. Welche Möglichkeiten gibt es, die Konfliktklärung unter Kindern zu unterstützen? Was brauchen Sie von den Erwachsenen, damit es gelingen kann? In der Schulung werden Ansätze der Konfliktbearbeitung mit und unter Kindern erarbeitet. Hierbei finden die Peer-Mediation und der No Blame Approach zum Umgang mit Mobbing Berücksichtigung.

Ziele und zu erwerbende Kompetenzen
Die Teilnehmer/innen kennen (Wissen):
grundlegende Formen, Ursachen und Dynamiken von Konflikten
Grundlagen der Mediation und Peer-Mediation
Hintergründe zu Mobbing und Umgang mit Mobbing (No Blame Approach)
Grundlagen der Umsetzung partizipativer Konfliktbearbeitung in der Einrichtung.

Die Teilnehmer/innen reflektieren (Erleben):
Konfliktsituationen in der Kinderbetreuung, präventive und eskalierende Faktoren
ihr persönliches Handlungsrepertoire bei Konflikten
Möglichkeiten der Umsetzung einer partizipativen Konfliktbearbeitung in ihrer Einrichtung.

Die Teilnehmer/innen erweitern ihr Handlungsrepertoire (Verhalten):
Grundlagen der konfliktsensiblen, gewaltfreien Kommunikation
Grundlagen der Konfliktbearbeitung.

Methoden
Es werden v. a. aktivierende und handlungsbezogene Methoden verwendet. Beispiele:
Soziometrie
Inputs
Angeleitete Selbstreflexion
Übungen und Diskussionen in Paaren, Kleingruppen und im Plenum
Nutzung von Erfahrungen und Ressourcen der Gruppe zur Erarbeitung der Inhalte
Arbeit am Beispiel (supervisorischer Anteil) mit szenischen Elementen.

Formation validée pour 17 heures par la commission formation continue (loi modifiée sur la jeunesse).