Im Detail

Unsere Arbeit im pädagogischen „Feld“ erfordert von uns ein Einlassen als ganze Person. Somit wird im Kontakt mit Kolleg/innen im Team, mit Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen immer auch unser Umgang mit Nähe und Distanz, mit Bindung und Loslassen, mit Selbstfürsorge und Rücksichtnahme aktiviert und wird zur Basis unserer Erziehung. Wichtig sind die Grenzen zwischen uns als professionelle Pädagogen und den uns anvertrauten Kindern oderJugendlichen. Ein Wahrnehmen und Bewusstmachen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse tut Not, um Beschämungen zu vermeiden und Konflikte zu vermeiden. So wird wesentlich, wie wir empathisch und präsent bleiben können, ohne Heranwachsende von uns abhängig zu machen, wie wir im Team kooperieren können, ohne es mit persönlichen Erwartungen zu überfrachten.

Ziele / zu erwebende Kompetenzen
··Wahrnehmen und Bewusstwerden biographischer Erfahrungen als Grundlage unseres Seins als Pädagoge
·Grundlagen zu Nähe, Distanz, Eigen- und Gemeinsinn
·und Risiken in der Beziehungsarbeit als Pädagogen
·öglichkeiten einer professionellen Ausbalancierung von Nähe und Distanz
·Notwendigkeit von Eigensinn in einem helfenden, sozialen Berufsfeld
·öglichkeiten/Transfer in die Praxis

Methoden

Kurze Theorieinputs, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen u.a. aus der Gestaltpädagogik, Skulpturen, supervisorische Fallarbeit, Vertiefung durch Literatur und Geschichten