Im Detail

Unsere Gesellschaft sollte jungen Menschen einen sicheren Raum dafür bieten, über schwierige und sensible Themen, wie etwa kulturelle Unterschiede, die eigene sexuelle Orientierung, Rassismus, die politische Einstellung, Religion und psychische Gesundheit zu diskutieren. Tabus und Widersprüchlichkeiten führen jedoch regelmäßig dazu, dass Eltern und Fachpersonal diese Gespräche scheuen, ja sogar vermeiden.

Jedoch so zu tun, als ob diese Themenbereiche inexistent wären, wird sie leider nicht aus den Köpfen und dem Leben junger Menschen verschwinden lassen. Ganz im Gegenteil – nicht stattfindende Diskussionen und Gespräche vereinfachen es extremistischen Akteuren sogar, Antworten zu liefern und somit bei den jungen Menschen auf Gehör zu stoßen.

Über Tabus zu reden bedeutet Risiken einzugehen und gleichzeitig bedeutet es aber auch Verantwortung zu übernehmen für die psychische Entwicklung zukünftiger Generationen. Menschen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zu tun haben, spielen eine überaus wichtige Rolle in diesem Prozess.