Im Detail

Wenn Jungen und Mädchen die Einrichtungen wieder mit längst überkommen geglaubten Geschlechtsrollenvorstellungen konfrontieren, dann sind wir als Professionelle gefordert:

  • In der Interaktion mit den Kindern sowohl Toleranz und Respekt für andere kulturelle und religiösen Einstellungen zu zeigen und eine klare Position zur Gleichheit der Geschlechter zu vertreten.
  • Im Team müssen wir uns mit unseren unterschiedlichen Gefühlen, wie Ärger und Wut sowie mit Unverständnis und Hilflosigkeit auseinandersetzen. Wir müssen uns aber auch darüber klar werden, dass wir selber noch von Geschlechterstereotypen geprägt sind und diese wenn auch unbewusst weitervermitteln. Auch werden wir uns mit der eigenen und der „fremden“ Kultur auseinandersetzen müssen. Es braucht einen Diskussionsprozess um zu einem reflektierten Umgang mit den Kindern und der Elternschaft zu kommen.
  • In der Arbeit mit den Eltern braucht es einen respektvollen, offenen Austausch ohne dabei an Klarheit zu verlieren.

Objectifs

Eine eigene Positionierung erarbeiten. Stichpunkte: klare Werthaltung, Geschlechtergleichheit, multikulturelle Beliebigkeit, eigene kulturelle Prägung, vorhandene Stereotype…. Erproben von konkreten pädagogischen Vorgehensweisen im Kontakt mit einzelnen Kindern, mit der Kindergruppe als ganzes, in der Diskussion im Team, mit einzelnen Eltern, mit der Elternschaft als Ganzes.

Méthode

Input – Rollenspiel – Kleingruppenarbeit – Selbstreflexion

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