Pilotprojekt “10 doigts – 10 droits” - enfancejeunesse

DRAFT Pilotprojekt “10 doigts – 10 droits”

Projekt „10 doigts – 10 droits“: eine innovative pädagogische Initiative

Das Projekt „10 doigts – 10 droits” ist eine pädagogische Ressource, die entwickelt wurde, um Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren für ihre Rechte zu sensibilisieren. Mit Hilfe eines Fingerpuppenspiels stellt dieses Projekt die Kinder in den Mittelpunkt ihres Lernprozesses und bietet ihnen einen spielerischen und leicht zugänglichen Ansatz, um ihre Grundrechte zu entdecken und zu verstehen.

Jede Fingerpuppe, die ein Tier darstellt, erzählt eine lustige Kurzgeschichte mit Geräuschen und einem wiedererkennbaren Jingle. Diese interaktiven Elemente ermöglichen es den Kindern, ihre Rechte auf unterhaltsame und partizipative Weise zu erkunden und fördern gleichzeitig den Austausch untereinander.

Die Bedeutung der Beteiligung des pädagogischen Personals

Die Beteiligung des pädagogischen Personals ist für den Erfolg des Projekts von entscheidender Bedeutung. Dank ihres Fachwissens, ihrer Beobachtungen und ihres Feedbacks ist es möglich:

Durch aktive Zusammenarbeit und den Austausch von Erfahrungen trägt das Personal zur Entwicklung eines innovativen pädagogischen Instruments bei, das Kindern auf spielerische Weise ihre Rechte näherbringt. Diese gemeinsame Arbeit zielt darauf ab, dieses Projekt zu einer nationalen Referenz zu machen und den Jüngsten eine solide Grundlage für ihre Zukunft zu bieten.

Ein wissenschaftlicher Ansatz für nachhaltige Wirkung

Jede Phase des Projekts wird anhand wissenschaftlicher Methoden genauestens überwacht. So können wir präzise Daten zur Wirksamkeit des Spiels sammeln und sicherstellen, dass die pädagogischen Ziele erreicht werden. Das Feedback des pädagogischen Personals fließt in jede Phase ein und stärkt so die Relevanz und Wirkung dieser Initiative.

Ablauf des Pilotprojekts

Das Projekt gliedert sich in fünf Schlüsselphasen, darunter speziell für pädagogisches Personal konzipierte Schulungs- und Austauschveranstaltungen:

  1. 08.01.2025 Informationsveranstaltung: Vorstellung des Projekts, Präsentation der Analysemethoden und Verteilung der Unterrichtsmaterialien.
  2. 18.01.2025 Fortbildung: Interaktive Sitzungen zu Kinderrechten und Erzähltechniken, geleitet von anerkannten Expertinnen.
  3. 29.01.2025 Erste Arbeitssitzung: SWOT-Analyse und Erfahrungsaustausch mithilfe der WANDA-Methode.
  4. 12.03.2025 Zweite Arbeitssitzung: Vertiefter Erfahrungsaustausch und gemeinsame Anpassungen.
  5. 19.11.2025 Abschlusssitzung: Zusammenfassung der Ergebnisse, abschließende Präsentation des Spiels und der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen.

Am Projekt beteiligte Kindertagesstätten:

Crèche Pomme d’api

Kannervilla

Gepëppelte Mëmmel

Crèche Boumba 3

SEAJ Kokopelli

Crèche Sim Sala Bim

Crèche kiddies Rosport

SEAJ Fischbach Am Kuebenascht

Crèche Dappeshaus

Crèche Municipale – rue d’Orval

Rückblick auf das erste Treffen des Projekts „10 Finger – 10 Rechte”

Das erste Treffen des Projekts 10 Doigts – 10 Droits fand im Rahmen des Programms LumiQ statt, dessen Slogan „Lumière sur l’innovation et la qualité[1] die Zielsetzung dieser Initiative perfekt widerspiegelt. Bei dieser Veranstaltung kamen die Projektverantwortlichen und -träger zusammen, um die Grundlagen für ein innovatives pädagogisches Instrument zu schaffen, mit dem Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren durch ein Fingerpuppenspiel für ihre Rechte sensibilisiert werden sollen.

Ein reichhaltiges und strukturiertes Programm

Ein Aufruf zur Zusammenarbeit

Diese Veranstaltung bot auch Raum für einen konstruktiven Austausch, bei dem die wichtige Rolle des pädagogischen Personals hervorgehoben wurde. Ihre Beobachtungen, konstruktive Kritik und Erfahrungsberichte sind unerlässlich, um dieses Spiel zu optimieren und es zu einem Werkzeug zu machen, das wirklich auf die Bedürfnisse von Kleinkindern zugeschnitten ist.

Mit diesem erfolgreichen ersten Schritt steht das Projekt 10 Doigts – 10 Droits ganz im Einklang mit der Philosophie von LumiQ, indem es pädagogische Innovation und Engagement für Qualität miteinander verbindet. Dank des Engagements und der Fachkompetenz des pädagogischen Personals verspricht diese Initiative eine nachhaltige Wirkung auf das Lernen der Kinderrechte schon im frühen Alter.

Weiterbildung: Interaktive Sitzungen zu Kinderrechten und Erzähltechniken, geleitet von anerkannten Expertinnen

Am 18. Januar 2025 haben die Teilnehmer an einer Fortbildung mitgewirkt. Ein Teil des Programms wurde von Frau Marguerite Krier (ehemals Abteilung für Kinderrechte des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) geleitet, die ihnen die Rechte der Kinder vorstellte. Sie gab einen Überblick über die Geschichte und die Entstehung dieser Rechte, erklärte ihren Ursprung, die spezifischen Rechte von Kindern und die Bedeutung der Konvention über die Rechte des Kindes im Zusammenhang mit der Europäischen Union. Diese Sitzung ermöglichte es den Teilnehmern, ihr Wissen zu diesem wichtigen Thema zu vertiefen.

Der andere Teil des Programms wurde von Frau Charlotte Reuter, alias Potty Lotty, geleitet, die den Teilnehmern Methoden des Geschichtenerzählens näherbrachte. Sie zeigte, wie man mit Hilfe verschiedener Medien Geschichten über Kinderrechte erzählen kann, um das Bewusstsein dafür zu schärfen. In diesem Workshop wurden die Teilnehmer dazu angeregt, verschiedene Erzählansätze auszuprobieren, um alle Kinder effektiv zu erreichen und ihnen diese Rechte auf zugängliche und ansprechende Weise zu vermitteln.

Erste Arbeitssitzung: SWOT-Analyse und Erfahrungsaustausch mithilfe der WANDA-Methode

Die SWOT-Methode ist ein Analyseinstrument, das im Projekt 10 Doigts – 10 Droits eingesetzt wird, um die Stärken und Herausforderungen der pädagogischen Arbeit sowie die Chancen und Risiken für Kinder zu bewerten. Nach Abschluss dieser Analyse wurde die WANDA-Methode angewendet, um geeignete Lösungen für verschiedene Situationen zu finden. Dieser partizipative Ansatz fördert das gemeinsame Nachdenken, indem jeder Teilnehmer aktiv in den Problemlösungsprozess einbezogen wird.

Zweite Arbeitssitzung

Das Treffen, am 12. März 2025, begann mit einem Rückblick auf die Empfehlungen von Wanda und einem Austausch mit Charlotte Reuter über die Erzählweise des Spiels. Es wurden zwei Workshops nach der World-Café-Methode organisiert:

Workshop 1: Geschichten und Umsetzung des Spiels

Mit Charlotte Reuter erkundeten die Teilnehmer Geschichten zum Thema Rechte und diskutierten erste Anwendungsmöglichkeiten für die Weiterbildung von Kindern.

Workshop 2: Material und Layout

Die Teilnehmer arbeiteten an der Spielbox, den Karten und den Fingerpuppen sowie am gesamten Material und dessen Präsentation.

Alle Vorschläge, Erzählmethoden und Verbesserungen wurden dokumentiert. Beispielsweise sollte der Panda ein Mikrofon halten, da Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren das Megafon nicht erkennen.

Eine Variante für die Umsetzung des Spiels ist der sensorische Ansatz: Das Meer um den Oktopus mit echtem Seetang, der Maulwurf in seinem Tunnel, Luftballons, die verschiedene Tiere darstellen. Diese Methode ermöglicht es den Kindern, die Tiere, die ein Recht repräsentieren, sensorisch wahrzunehmen, und fördert so die Integration und das Verständnis dieses Rechts durch seine Darstellung im Alltag.

Abschlussbesprechung

Den Teilnehmenden wurde ein umfassender Überblick über die Auswertung der verschiedenen Projektdaten – darunter Beobachtungsbögen sowie Vor- und Nachtests – präsentiert.

Zudem wurden mehrere Praktiken hervorgehoben, die während der Projektphase in den beteiligten Einrichtungen eingeführt und umgesetzt wurden.

Abschließend wurde das finale Produkt, das in enger Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften vor Ort und dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend entwickelt wurde, erstmals vorgestellt und vorab an die Anwesenden verteilt.

Pädagogiesches Material