En détail

Vor dem Hintergrund, dass sich in Luxemburg die Lern- und Lebenswelt für mehr als 50 Prozent der schulpflichtigen Kinder aus beiden Bildungsbereichen Schule und Maison relais zusammensetzt hat bei den Lehrkräften, den pädagogischen Fachkräften und auch bei den Gemeinden ein Umdenken begonnen, stärker zu Gunsten der Kinder zusammen zu arbeiten. Doch manchmal ist aller Anfang schwer und so manche Mittelstrecke von unterschiedlichen Ansichten und Erwartungen, Abgespanntheit und strukturellen Hürden geprägt und das trotz Motivation und gutem Willen. Und was dann? Doch wieder eigene Wege gehen?

Wer in einem Team arbeitet kennt die Herausforderungen rund um Kommunikation, Konsens, (Un)Geduld, Offenheit und Verständnis. Sich zu einem multi-professionellen Team entwickeln ist ein kontinuierlicher Prozess an dem jedes einzelne Teammitglied aktiv beteiligt ist. Für die bildungspolitischen und wissenschaftlichen AkteurInnen besteht kein Zweifel daran, dass die Synergie der Kompetenzen aus den Bildungsbereichen Schule und Maison relais für das Lernen und die Entwicklung der Kinder gewinnbringend ist.

In der Schweiz wird die Kooperation zwischen beiden Bildungsbereichen gefördert indem Schulen und Kindertagesstätte systematisch zusammengelegt werden. In ihrem einleitenden Vortrag geht Dr. Emanuela Chiapparini, Professorin an der Berner Fachhochschule auf die Herausforderungen der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams im Alltag ein und zeigt auf Basis von Forschungserkenntnissen Wege auf, mit dieser Unterschiedlichkeit umzugehen und sie konstruktiv einsetzen.

In den anschließenden Workshops am Vormittag stellen Teams aus Schule und Maison relais/Foyer scolaire ihre Kooperation in unterschiedlichen Lernsettings vor. Im Zentrum der Workshops steht der kollegiale Austausch über Prozesse, Stolpersteine, gewonnene Erkenntnisse und zukünftige Ideen. Der direkte und persönliche Austausch soll Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Gemeinden zu einer gemeinsamen Kooperation im Alltag ermutigen.

Alle Teams die am Anfang einer Kooperation stehen oder sich mittendrin befinden, haben am Nachmittag die Gelegenheit, mit Hilfe einer Moderation, ihre Ideen, Fragen und Antworten in Planungswerkstätten zusammen zu legen oder die aufgenommenen Informationen vom Vormittag zu verarbeiten, um ihre Zusammenarbeit im Alltag starten oder stärken zu können. Die Planungswerkstätte können nur als Tandem (Schule/Maison relais) mit der verbindlichen Präsenz des Präsidenten/der Präsidentin und des Chargé/der Chargée de direction gebucht werden.

 

Für weitere Informationen, laden Sie das nachstehende PDF-Dokument herunter :

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>> Validiert von der Kommission für Weiterbildung im Umfang von 6 Stunden (gemäß modifiziertem Jugendgesetz) <<